Hans Schemann, Synonymwörterbuch der deutschen Redensarten, 1992, p. 122
Estructura completa
den/ die Finger auf den Mund legen
Contexto
Worüber könnten wir noch schweigen? Natürlich über die hohe und niedere Finanz, die selbstverständlich eine hervorragende Stellung in dem abenteuerlichen Kreise des Hauses auf der Laimgruben einnahm. Aber auch die Kunst in ihren verschiedensten Verzweigungen bietet uns eine treffliche Gelegenheit, unser Manuskript abzukürzen; und gerade hier müssen wir vor allen Dingen den Finger auf den Mund legen, denn der Edle Dietrich Häußler von Haußenbleib, welcher selbst sein Leben so künstlerisch abgerundet hatte, galt diesen Künstlern als ein großer Mäzen, und sein Name hatte den besten Klang auf ihren Zungen.