aus einer ohnmacht in die andere fallen
Campos semánticos:
- Fuente de la expresión
- Sinonymwörterbuch der deutschen Redensarten (Shehmann)
- Estructura completa
- aus einer Ohnmacht in die andere fallen
- Definición
- (große) Angst haben.
- Contexto
- Kaum war mir diese entsetzliche Nachricht hinterbracht worden, als ich sogleich aus dem Schlupfwinkel, in welchen ich mich geflüchtet hatte, hervortrat, und indem ich, die Menge durchbrechend, nach dem Richtplatz eilte, laut ausrief: Hier, ihr Unmenschlichen, hier bin ich! Doch sie, die schon auf dem Gerüste der Guillotine stand, antwortete auf die Frage einiger Richter, denen ich unglücklicher Weise fremd sein mußte, indem sie sich mit einem Blick, der mir unauslöschlich in die Seele geprägt ist, von mir abwandte: diesen Menschen kenne ich nicht! – worauf unter Trommeln und Larmen, von den ungeduldigen Blutmenschen angezettelt, das Eisen, wenige Augenblicke nachher, herabfiel, und ihr Haupt von seinem Rumpfe trennte. – Wie ich gerettet worden bin, das weiß ich nicht; ich befand mich, eine Viertelstunde darauf, in der Wohnung eines Freundes, wo ich aus einer Ohnmacht in die andere fiel, und halbwahnwitzig gegen Abend aufeinen Wagen geladen und über den Rhein geschafft wurden«
- Tipo de fuente
- book
- Autor
- Heinrich von Kleist
- Título de la fuente
- Die Verlobung in St. Domingo - Kapitel 1
- Año
- 0000
- Web
- http://gutenberg.spiegel.de/buch/594/1
- Idioma
- Deutsch
- Nivel de uso
- Popular/Familiar/Coloquial
- Marca dialectal
- General
- Frecuencia
- Raro