Die Deutschen, das wurde soeben amtlich festgestellt, schlafen immer weniger. Waren es vor ein paar Jahren noch durchschnittlich acht Stunden, so sind es jetzt nur noch sieben, in denen wir an der Matratze horchen. Das mag viele Gründe haben, einer ist sicher neben schwankenden Arbeitszeiten und medialer Dauerberieselung eine zunehmende Lebensgier. Bloß nichts verpassen, immer in Eile leben nach dem Motto: "Wenn ich tot bin, schlafe ich noch lange genug." So schleppt der moderne Mensch sich oft gähnend durch viel zu lange Tage.