einen hinter die krawatte gießen
Campos semánticos:
- Fuente de la expresión
- Schemann
- Estructura completa
- (sich) einen hinter die Krawatte gießen
- Definición
- Der Speisetisch-Gastronomie.
- Contexto
- Aber eine Suche auf Birkwild in Bruch und Heide, das lasse ich mir noch gefallen; da braucht man nicht immer Angst zu haben, Menschen anzubleien, und stelzt nicht andauernd auf Bauland umher, sondern hat immer Urland unter den Füßen. Und dann erst fühlt man sich ganz als das, was der Stadtmensch im tiefsten Herzen von der Jagd verlangt, sich als Urmensch zu fühlen und allen Stadtschnedderengtengteng und Asphaltklimmbimm gründlich zu vergessen, alten Speck und hartes Brot mit Wonne über den Daumen zu vespern, einen unentfuselten Kornschnaps mit demselben Genuß hinter die Krawatte zu gießen, wie zwischen weißen Schultern und vor blitzendem Kristall die feinste Marke, und seinen Knaster aus der Kurzen mit demselben Hochgefühle zu schmöken, wie nach sechs bis acht Gängen die hochadeligste Giftnudel.
- Tipo de fuente
- book
- Autor
- Hermann Löns
- Título de la fuente
- Kraut und Lot - Kapitel 10
- Año
- 1911
- Web
- http://gutenberg.spiegel.de/buch/1631/10
- Idioma
- Deutsch
- Nivel de uso
- Popular/Familiar/Coloquial
- Marca dialectal
- General
- Frecuencia
- Raro