Hans Schemann: Synonymwörterbuch der deutschen Redensarten, 2012, p. 74
Estructura completa
eine Lobrede auf jemanden/etwas halten
Variantes
einen Lobgesang auf jemanden/etwas anstimmen
Contexto
Ein schöner Zug der Akademisten ists noch, daß sie auf jedes Mitglied neidlos eine Lobrede halten, und zwar sogar nach dessen Tod, der es doch der Nachwelt überliefert, bei welcher ein Nach-Ruhm so sehr lange dauert; und noch dazu mit so schönem Verzicht auf sich, da der Lobredner schon weiß, daß er dadurch nicht sein eigner, sondern bald vergessen wird.