Es gießt wie aus Kübeln. Die wenigen Touristen, die trotzdem den Weg an den Hafen von Burgstaaken gefunden haben, kämpfen verzweifelt gegen den Wind und für den Formerhalt ihrer Regenschirme. Meist vergeblich. So traurig wie das Wetter ist der Blick von Jörn Paustian. Der Chef von Fehmarns größter Fischereigenossenschaft wirkt desillusioniert: „Die werden keine Rücksicht auf uns nehmen“, sagt er und schaut aus seinem Bürofenster auf das Hafenidyll am Burger Binnensee im Süden Fehmarns.